Kontaktgrills, Waffeleisen und Co.
Lust auf duftende Waffeln, knusprige Paninis, ein kleines Steak mit Gemüse? Kontaktgrills gehören zu den Küchengeräten, bei denen du für wenig Geld ziemlich viel bekommst. Ein gutes Gerät kann dir Waffeln, Sandwiches, Paninis, Steaks, Gemüse oder sogar kleine Kuchen zubereiten. Gleichzeitig unterscheiden sich die Geräte deutlich darin, was sie tatsächlich können. Unser Ratgeber hilft dir, das optimale Gerät zu finden.
Gerätetypen und Einsatzbereiche
Ein einfacher Sandwichgrill ist kein vollwertiger Kontaktgrill, und ein Waffeleisen mit Wechselplatten ist nicht automatisch die beste Wahl für jeden. Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du deshalb überlegen, was du damit hauptsächlich machen möchtest. Geht es dir um knusprige Waffeln am Wochenende, um schnelle Toasts zwischendurch oder um einen möglichst vielseitigen Grill für Fleisch, Gemüse und Sandwiches? Danach kannst du Leistung, Platten, Funktionen und Ausstattung wählen.
Waffeleisen: Für frische Waffeln zuhause
Duftende, heiße, außen leicht knusprige Waffeln mit Puderzucker, Marmelade oder – bei Kindern besonders beliebt – mit Haselnusscreme: Wer kann da widerstehen? Mit einem klassischen Waffeleisen gelingen sie selbst den unbegabtesten Hobbybäcker:innen. Die beiden beheizten Platten backen den Teig gleichzeitig von oben und unten. Je nach Form und Art der Platten entstehen dabei verschiedene Muster und Varianten – etwa Herzwaffeln, belgische Waffeln oder Bubble Waffeln.
Wie viel Watt sollten es sein?
Geläufig sind Werte zwischen rund 700 und 1.500 Watt. Die Wattzahl ist aber nicht alles: Ein Waffeleisen mit hoher Wattzahl, das an den Rändern deutlich anders backt als in der Mitte, bringt dir schließlich wenig. Entscheidend ist eine konstant hohe und gleichmäßige Wärmeverteilung, damit die Waffeln bilderbuchmäßig gelingen – das schaffen qualitativ höherwertige Geräte wesentlich besser als Billiggeräte, auch wenn sie mit hohen Wattzahlen beeindrucken mögen.
Wenn du mehrere Portionen hintereinander backen möchtest, lohnt sich grundsätzlich ein stärkeres Modell. Es heizt erstens schneller auf und hält zweitens die Temperatur nach dem Einfüllen des kalten Teigs besser. Für gelegentliche Waffeln und Einzelportionen reichen auch Geräte mit weniger Leistung.
Bräune selbst bestimmen
Manche mögen ihre Waffeln besonders kross und dunkel, andere bevorzugen eine weiche Konsistenz und helle Farbe. Um den Bräunungsgrad selbst zu bestimmen, ist eine Temperaturregelung mit mehreren Stufen entscheidend. Wichtiger als die Anzahl der Stufen ist dabei, dass die Regelung tatsächlich fein genug arbeitet, um verschieden krosse und helle/dunkle Waffeln zuzubereiten.
Größe und Platten
Je nachdem, ob du i. d. R. für die ganze Familie, eine Runde von Freunden oder nur für 1–2 Personen Waffeln zubereiten willst, hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Gerätegrößen. Ein Modell für zwei große Waffeln ist komfortabel für ein Pärchen, lässt sich leicht verstauen, braucht weniger Strom und ist meistens auch günstiger als ein Familiengerät. Letztgenanntes hat wiederum den Vorteil, dass du schneller mehrere Portionen fertigbekommst – vor allem am Morgen kann das ein entscheidender Vorteil sein.
Wenn du gerne Waffelvariationen genießt – also verschiedene Formen, unterschiedlich dick und groß – dann achte darauf, dass dementsprechend austauschbare Platten vorhanden sind. Manchmal sind sie im Lieferumfang enthalten, oft müssen sie auch extra zugekauft werden.
Kontaktgrill: Das Multitalent
Wenn du ein Gerät mit vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten suchst, dann wäre ein Kontaktgrill interessanter für dich. Er arbeitet mit zwei beheizten Platten und grillt Speisen – von Fleisch über Gemüse bis zu Gebäckstücken – von beiden Seiten gleichzeitig. Ein Vorteil: Je nach Modell kannst du ihn auch aufklappen und flach verwenden, ähnlich einem Tischgrill.
Zum echten Multitalent werden Modelle mit abnehmbaren bzw. wechselbaren Platten: Eigene Platten für Waffeln, Paninis bzw. gerillte Grillplatten oder flache Platten können gleich mehrere andere Geräte ersetzen. Selbst wenn die verschiedenen Platten oft extra zugekauft werden müssen, sparst du damit Geld und Stauraum – ideal für kleinere Küchen.
Grillpower im Kompaktformat
Bei einem klassischen Kontaktgrill sind etwa 1.500 bis 2.200 Watt üblich und sinnvoll. Unterhalb von etwa 1.000 Watt sind viele Geräte eher für einfache Sandwiches und kleine Portionen gedacht. Für Fleisch, Panini oder mehrere Sandwiches gleichzeitig ist mehr Leistung hilfreich. Genau wie bei Waffeleisen ist aber auch hier die Geräteverarbeitung mitentscheidend, ob die Leistung zu einem brauchbaren Ergebnis führt. Es sollten z. B. die Heizelemente so verbaut sein, dass beide Grillflächen gleichmäßig beheizt werden.
Sehr einfache und günstige Geräte besitzen oft nur eine feste Temperatureinstellung. Um einen Kontaktgrill möglichst vielseitig nutzen zu können, ist aber eine Temperaturregelung wichtig. Für Toasts brauchst du schließlich nicht dieselbe Hitze wie für ein Steak und für Gemüse eine andere als für Waffeln. Ob die Bedienung in mehreren Temperaturstufen oder stufenlos ist, bleibt dabei eher zweitrangig. Wichtiger ist, dass die Einstellungen auch tatsächlich die unterschiedliche Leistung abbilden.
Kontaktgrills mit Automatikprogrammen, die z. B. die Dicke des Grillguts erkennen und die Grilldauer bzw. Temperatur anpassen, klingen zwar bequem, sind aber kein Muss. Wenn du gerne selbst bestimmst, wie dein Steak oder Sandwich gebräunt wird, sind eine gute manuelle Temperaturregelung und v. a. deine Erfahrungswerte mit dem jeweiligen Gerät ausreichend oder vielleicht sogar zuverlässiger.
Mehr Fläche, mehr Möglichkeiten
Während die kleinsten Geräte bei unter 200 cm² beginnen und maximal Platz für ein Panini bieten, lassen sich auf größeren Modellen mit 600 cm² und mehr bereits Steaks braten, inklusive Platz zum Wenden. Eine Grillfläche von 300 bis 450 cm² ist ein guter Kompromiss, um ein bis zwei Sandwiches zu grillen.
Auch hier entscheidet wiederum, für wie viele Personen und was zubereitet werden soll. Ein mittelgroßes Gerät mit ausreichend Leistung, verschiedenen Grillmöglichkeiten sowie geringem Platzbedarf kann für viele eine praktische Alternative zu einem kleinen Tisch- oder Elektrogrill sein.
Sandwichgrill
Ein Sandwichgrill oder Sandwichmaker ist der Spezialist für Toastfans. Die Platten sind häufig so geformt, dass das Sandwich diagonal geteilt und gleichzeitig an den Rändern verschlossen wird – so rinnt weder beim Grillen noch beim Essen der Inhalt (z. B. Käse) aus.
Technisch sind die Geräte meist einfacher aufgebaut als Kontaktgrills und bereits mit einer geringeren Leistung von 700 bis 1.200 Watt ausreichend leistungsstark – eine zusätzliche Temperaturregelung fehlt häufig. Die einfache Funktion und unkomplizierte Bedienung sind keine Nachteile, solange du tatsächlich nur Sandwiches wie Schinken-Käse-Toast oder einfache Snacks machen willst. Wenn du dagegen auch Fleisch, Fisch und Gemüse grillen möchtest, solltest du zu einem Kontaktgrill greifen.
Crepe Maker und Pancake Maker
Köstliche dünne Crepes – je nach Belieben auch süß oder salzig gefüllt – gelingen in keinem normalen Grill, dazu brauchst du einen Crepe Maker. Statt zwei Grillplatten besteht er aus einer runden, flachen Heizfläche – oft rund 30 cm im Durchmesser – wo der dünne Teig mit einem Spatel verteilt und gewendet wird.
Bei der Leistung gibt es dagegen relativ wenig Spielraum: Sie liegt typischerweise bei etwa 1.000 bis 1.500 Watt. Eine Temperaturregelung ist dennoch sinnvoll, weil Crepes empfindlich auf zu hohe Hitze reagieren. Durch die offene Bauweise siehst du gut, wann die Crepes deinem gewünschten Bräunungsgrad entsprechen und kannst schnell reagieren.
Wer gerne Pancakes zum Frühstück (oder warum nicht auch abends?) isst, kommt mit einem Pancake Maker auf seine Kosten. Ein Pancake Maker sieht optisch einem Crepe Maker ähnlich, funktioniert aber etwas anders: Statt den Teig auf einer großen Heizfläche aufzutragen, wird er hier in mehrere kleine Einbuchtungen portioniert und du bekommst mehrere geformte Pancakes gleichzeitig. Er ist zwar nicht vielseitig, aber Pancakes machen, das kann er!
Wichtig: Bei beiden Geräten ist eine gute Antihaftbeschichtung praktisch Pflicht, weil der Teig sonst schnell festklebt.
Donut Maker, Snack Maker, Cake Maker und Cakepop Maker
Ein Donut Maker besitzt mehrere kleine Donut-Formen, ein Cakepop Maker Mulden für kugelförmige Kuchen und ein Cake Maker verschiedene Formen für kleine Kuchen, z. B. Muffins. Eine hohe Leistung ist bei diesen Geräten weniger entscheidend als eine gleichmäßige Erwärmung und vor allem eine gute Antihaftbeschichtung.
Der Haken liegt auf der Hand: Weil die Geräte spezialisiert sind, kannst du z. B. mit einem Donut Maker sehr gut Donuts machen, aber nichts anderes. Deshalb solltest du dir vor dem Kauf überlegen, ob du das Gerät wirklich regelmäßig benutzen wirst.
Alle Geräte: Technische Daten zusammengefasst
Wie bereits unter den einzelnen Gerätetypen beschrieben, ist bei Waffeleisen und Kontaktgrills die Leistung/Wattzahl ein wichtiger, aber nicht allein entscheidender Wert. Eine höhere Leistung bedeutet v. a. mehr Heizleistung und kann beim Aufheizen sowie beim Aufrechterhalten der Temperatur nach dem Einlegen kalter Lebensmittel Vorteile bringen. Rund 2.000 Watt sind daher bei einem größeren Kontaktgrill sinnvoll. Für einen kleinen Sandwichmaker sind 700 bis 1.000 Watt dagegen oft ausreichend.
Die Größe der Grillfläche sollte zu deinem typischen Einsatz passen. Wenn du hauptsächlich für eine oder zwei Personen grillst, brauchst du keine riesige Fläche. Für mehrere Personen sind hingegen 600 cm² oder mehr eine komfortable Größe. Denk auch an den Platz in deiner Küche: Große Kontaktgrills sind schwerer und sperriger und verschwinden nicht so leicht im Küchenschrank.
Bei der Temperaturregelung gilt: Mehr Möglichkeiten sind dann sinnvoll, wenn du sie tatsächlich nutzt. Ein einfacher Sandwichmaker braucht keine fünf Temperaturstufen. Bei einem Kontaktgrill für Fleisch, Gemüse und Sandwiches kann eine präzise Regelung dagegen sinnvoll genutzt werden.
Diese Ausstattung macht den Unterschied
Je nach Gerät ist die ein oder andere Funktion mehr oder weniger relevant. Hier zur Übersicht die wichtigsten im Detail beschrieben:
Antihaftbeschichtung
Grillen macht Spaß, … solange du nicht den Abwasch erledigen musst. Eine gute Antihaftbeschichtung erleichtert das Grillen und v. a. das Reinigen enorm. Teig, Käse und andere Lebensmittel bleiben weniger stark an den Platten haften – v. a. bei Waffeln ist das wichtig.
Bei der Beschichtung solltest du einige Dinge beachten: Verwende kein Metallbesteck und keine scharfen Gegenstände beim Wenden der Lebensmittel sowie beim Reinigen der Platten. Das kann einerseits die Beschichtung beschädigen, andererseits können sich dabei je nach Art Teilchen und Gase ablösen, die im Verdacht stehen gesundheitsschädlich zu sein.
Auf schadstofffreie Beschichtung achten
PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen und bezeichnet eine sehr große Gruppe von mehr als 10.000 fluorierten Chemikalien. Viele PFAS sind wegen ihrer Umweltpersistenz und teilweise wegen möglicher gesundheitlicher Auswirkungen problematisch.
Angaben wie PFOA/PFOS-frei oder GenX-frei sind übrigens nicht ausreichend, sie bedeuten nur, dass diese Einzelsubstanzen aus der großen Stoffgruppe der PFAS nicht enthalten sind. Wenn du PFAS vermeiden möchtest, achte auf eine ausdrückliche Kennzeichnung als PFAS-frei oder fluorfrei.
Abnehmbare und wechselbare Platten
Vor allem bei häufiger Benutzung sind abnehmbare Platten ein großer Vorteil. Du kannst sie leichter reinigen und musst nicht das komplette Gerät umständlich mit einem feuchten Tuch bearbeiten.
Wechselbare Platten machen aus vielen Geräten einen Allrounder: Eine geriffelte Grillplatte ist ideal für Fleisch oder Panini. Eine glatte Grillplatte eignet sich für Omeletts, Pfannkuchen oder empfindlichere Lebensmittel wie Garnelen oder Gemüse. Eine Waffelplatte macht aus dem Kontaktgrill zusätzlich ein Waffeleisen.
Spülmaschinengeeignete abnehmbare Teile sind besonders bequem. Prüfe aber immer die Herstellerangaben, denn nicht jede abnehmbare Platte darf tatsächlich in die Spülmaschine.
Auch ein Fettauffangbehälter erspart dir Reinigungsarbeit. Fett und Flüssigkeit kann hier kontrolliert ablaufen, statt auf der Grillfläche oder Arbeitsfläche zu landen. Vor allem bei einem Kontaktgrill zählt er daher ebenfalls zu den essenziellen Ausstattungsmerkmalen.
Flach verwendbar – mehr Möglichkeiten
Ein Kontaktgrill, der auch flach verwendbar ist, hat einen großen Vorteil: Durch das vollständige Aufklappen stehen dir beiden Grillplatten als separate Grillflächen zur Verfügung, ohne dass dabei eine obere Platte auf das Grillgut drückt. Besonders praktisch ist das für Gemüse, Steaks oder generell empfindlichere Lebensmittel. Noch interessanter wird es, wenn auch eine getrennte Regelung der beiden Platten möglich ist. So kannst du z. B. eine Seite stärker (für Fleisch) und die andere schwächer (für Fisch) erhitzen.
Oft ist eine aufklappbare Grillfläche auch bei günstigeren Geräten vorhanden – achte daher beim Kauf auf diese Option.
Automatikprogramme und Helferlein
Voreingestellte Automatikprogramme für Steak, Geflügel, Fisch oder Sandwiches gibt es v. a. bei hochwertigen Kontaktgrills. Sie sollen dir einerseits ein möglichst unkompliziertes Grillen ermöglichen, sind aber andererseits nicht immer besonders zuverlässig. Zu unterschiedlich sind die individuellen Eigenschaften – etwa Fleischart und -dicke oder Form. Zuverlässiger ist hier ein Kerntemperaturfühler – eine Premiumfunktion, die aber nur bei wenigen Geräten vorhanden ist. Er misst die Temperatur im Inneren des Grillguts und hilft dir so, den gewünschten Gargrad zu erreichen. Für ein gelegentliches Sandwich eher überflüssig, für Steakfans ein sinnvolles Feature.
Ein Timer ist eine angenehme Komfortfunktion, um die Grillzeit vorab einzustellen und nicht ständig auf die Uhr schauen zu müssen. Dabei helfen auch deine persönlichen Erfahrungswerte, wie lange welche Speise dauert. Aber auch hier gilt: Lieber einmal öfter nachschauen, als ein verkohltes Panini im Mülleimer entsorgen…
Viele Geräte bieten einen Überhitzungsschutz, der wichtig ist, falls du doch mal etwas auf dem Grill vergisst. Ein Cool-Touch-Gehäuse ist vor allem in Haushalten mit Kindern ein sinnvolles Sicherheitsfeature.
Für Eilige: Kaufentscheidung auf einen Blick
Falls du den Überblick verloren hast oder keine Lust den gesamten Text zu lesen, hier das Wichtigste zusammengefasst: Wenn du hauptsächlich Waffeln willst, kauf ein hochwertiges Waffeleisen und keine überladene Multifunktionsmaschine. Entscheidend sind gleichmäßige Hitze, eine brauchbare Temperaturregelung, eine gute Antihaftbeschichtung und eine für dich passende Waffelgröße.
Wenn du ein möglichst vielseitiges Gerät suchst, dann ist ein Kontaktgrill mit rund 1.800 bis 2.200 Watt, ausreichend großer Grillfläche, Temperaturregelung, abnehmbaren Platten und Fettauffangbehälter die bessere Wahl. Vor allem wechselbare Platten machen ihn noch vielseitiger. Die Möglichkeit, ihn flach zu verwenden, ist ebenfalls ein echter Mehrwert.
Ein einfacher Sandwichgrill ist die beste Wahl, wenn du hauptsächlich Toasts und kleine Snacks zubereitest und dafür kein großes Gerät herumstehen haben möchtest. Crepe-, Pancake- und vor allem Donut-, Cake- und Cakepop Maker sind dagegen eher Spezialisten. Sie sind nur dann sinnvoll, wenn du genau diese Speisen regelmäßig zubereitest.
Wenn du einen größeren Grill suchst, sieh dir auch die Kategorie Gasgrills mit dazugehörigem Ratgeber oder die Kategorien Holzkohlegrills und Elektrogrills an.
Häufige Fragen & Antworten
Was ist der Unterschied zwischen Waffeleisen und Kontaktgrill?
Für klassische Waffeln ist ein Waffeleisen klar die bessere Wahl, weil die Platten speziell auf die Form und den Teig abgestimmt sind. Ein Kontaktgrill ist dagegen vielseitiger und eignet sich für Sandwiches, Panini, Fleisch, Gemüse und je nach Ausstattung auch für Waffeln. Wenn du also nur ein Gerät für möglichst viele Anwendungen kaufen möchtest, ist ein Kontaktgrill mit Wechselplatten die beste Lösung.
Wie viel Watt sollte ein guter Kontaktgrill haben?
Für einen kleinen Kontaktgrill reichen etwa 1.000 bis 1.500 Watt. Bei einem einfachen Sandwichmaker reichen sogar 800 bis 1.000 Watt. Wenn du regelmäßig Fleisch, Panini oder größere Mengen grillen möchtest, sind ungefähr 1.800 bis 2.200 Watt sinnvoll. Mehr Watt allein machen einen Grill aber nicht automatisch besser. Vielmehr zählen eine gute und konstante Temperaturverteilung sowie eine präzise Temperatursteuerung.
Was bringen abnehmbare Platten bei einem Kontaktgrill?
Abnehmbare Platten lassen sich einfacher reinigen als fest eingebaute Platten. Noch praktischer ist es, wenn sie spülmaschinengeeignet sind. Wechselbare Platten mit verschiedenen Oberflächen – z. B. geriffelte und glatte Grillplatten oder eine Waffelplatte – erweitern außerdem den Einsatzbereich.
Welche Temperatur sollte ein Kontaktgrill erreichen?
Für einen vielseitigen Kontaktgrill ist ein Temperaturbereich von ungefähr 180 bis 230 °C eine gute Orientierung. Für Sandwiches und Panini reicht meist eine niedrigere Temperatur, während Fleisch teilweise deutlich mehr Hitze benötigt. Noch wichtiger als die maximal erreichbare Temperatur ist aber eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung und eine gute Regelbarkeit. Ein Grill, der 250 °C schafft, aber die Hitze schlecht verteilt, ist in der Praxis nicht unbedingt die bessere Wahl.
Inhaltsverzeichnis
- Kontaktgrills, Waffeleisen und Co.
- Gerätetypen und Einsatzbereiche
- Waffeleisen: Für frische Waffeln zuhause
- Kontaktgrill: Das Multitalent
- Sandwichgrill
- Crepe Maker und Pancake Maker
- Donut Maker, Snack Maker, Cake Maker und Cakepop Maker
- Alle Geräte: Technische Daten zusammengefasst
- Diese Ausstattung macht den Unterschied
- Antihaftbeschichtung
- Abnehmbare und wechselbare Platten
- Flach verwendbar – mehr Möglichkeiten
- Automatikprogramme und Helferlein
- Für Eilige: Kaufentscheidung auf einen Blick
- Häufige Fragen & Antworten
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