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Externe Grafikkarten

Externe Grafikkarten

Unter einer Grafikkarte oder GPU (Graphical Processing Unit) versteht man ein Gerät im Laptop, das für die Ausgabe und Berechnung der Grafik verantwortlich ist und diese an ein Anzeigegerät weitergibt. Grundsätzlich werden Grafikkarten zwischen Onboard-Grafikkarten, die im Prozessor integriert, und dedizierten Grafikkarten, die mit dem Motherboard verbunden werden, unterschieden. Verwendet und benötigt werden GPUs in erster Linie für Gaming und grafisch aufwendige Anwendungen wie beispielsweise Bildbearbeitung und Videoschnitt. Darüber hinaus entlasten Grafikkarten das Laptop-System insgesamt. Die zwei größten Hersteller sind NVIDIA und AMD, die ihre Kerntechnologie anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. NVIDIA und AMD zeichnen sich für die Konzeption und Erstellung verantwortlich, die Produktion übernehmen sogenannte Boardpartner. Diese feilen nochmals an optischen und technischen Details, ehe sie die Grafikkarten, die „Custom Karten“ genannt werden, kurze Zeit später auf den Markt bringen und zum Kauf anbieten. Zu den bekanntesten Boardpartnern zählen unter anderem Asus, EVGA, GigaByte, Sapphire und Zotac.

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Welche Anforderungen muss eine externe Grafikkarte erfüllen?

  • Auflösung: Zwei wichtige Faktoren sind die Auflösung und die Bilder pro Sekunde. Mittelklasse-GPUs können bereits Full HD wiedergeben. Wenn Sie aber auf VR-, QHD- oder 4K-Gaming Wert legen, ist es unbedingt notwendig, dass Sie auf eine Highend-GPU zurückgreifen.

  • Chiptakt und Speichertakt: Der Chiptakt gibt die Geschwindigkeit an, mit der eine Grafikkarte Berechnungen durchführt. Das bedeutet, dass der Chiptakt Auskunft darüber gibt, in welcher Häufigkeit der Grafikchip angesprochen wird. Aktuell liegen die durchschnittlichen Werte eines Chiptakts zwischen 1.200 und 1.800 MHz. Zudem gibt der Speichertakt an, in welcher Geschwindigkeit der Grafikspeicher arbeitet. Der Speichertakt hat allerdings nicht den Stellenwert, den der Chiptakt innehat.

  • Speicher: Um die Menge an Berechnungen durchführen zu können, die der Betrieb eines modernen Laptops erfordert, verfügen Grafikkarten über einen eigenen Speicher. Dieser unterscheidet sich zwischen den einzelnen Modellen stark. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass Sie heutzutage keine GPU mehr kaufen sollten, deren Speicher weniger als 6 Gigabyte hat.

  • Speicherinterface: Das Speicherinterface zeigt an, wie viele Bits gleichzeitig vom Speicher an den Grafikchip übertragen werden können. Je höher dieser Wert liegt, desto schneller erfolgen die Berechnungen. Nutzen Sie Ihren Laptop für einfache Office- und Multimedia-Anwendungen, reicht ein Speicherinterface von 64 oder 128 Bit. Für Gamer ist eher ein Speicherinterface von 256 Bit empfehlenswert, aber auch 384 Bit kommen mittlerweile schon sehr oft zum Einsatz.

  • Speichertyp: Im Hinblick auf den Speichertyp ist GDDR5X heute Standard. Die Abkürzung GDDR steht übrigens für „Graphic Double Data Rate“. Je höher die Zahl ist, die dann folgt, desto schneller ist auch der Datendurchsatz bei gleichbleibendem Rechentakt. Das bedeutet, je höher die GDDR-Version ist, desto schneller läuft auch die Verarbeitung von grafischen Prozessen. Ein HBM-Speicher eignet sich dann, wenn Sie einer außerordentlich schnellen Speicheranbindung einen hohen Stellenwert einräumen.

Wofür brauchen Sie welche externe Grafikkarte?

Externe Grafikkarten haben eine Preisspanne von 100 bis 1.000 Euro. Um herauszufinden, welche GPU Sie brauchen, bringen Sie am besten die empfohlenen Anforderungen Ihrer Anwendungen und Programme, die Sie mit einer GPU nutzen wollen, in Erfahrung.

Office-Nutzer benötigen in der Regel eine Onboard-GPU. Auch als Gamer ist es im Hinblick nicht notwendig, dass Sie auf die neueste am Markt erhältliche Grafikkarte zurückgreifen. Die meisten Spiele werden nämlich auch für ältere beziehungsweise schwächere Grafikkarten optimiert. Wenn Sie aber in maximaler Auflösung bei maximalen Details spielen oder VR-Brillen betreiben wollen, benötigen Sie in jedem Fall eine Highend-GPU. Allerdings sollten Sie bedenken, dass bereits ein bisschen Mehr an Leistung ordentlich auf das Budget schlagen kann. Wenn Sie also nicht die neuesten Spiele in VR-, QHD- oder 4K-Gaming zocken wollen, lohnt sich eher ein Kauf einer Mittelklasse-Grafikkarte, mit der Sie in Full HD spielen.

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