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Atemschutzmasken

Atemschutzmasken

 

Durch den Ausbruch von COVID-19 wurden Mund-Nasen-Schutzmasken neue Begleiter unseres Alltags. Durch die vielen verschiedenen Arten von Atemschutzmasken kann dieses Thema jedoch schnell etwas verwirrend werden - welche Arten gibt es überhaupt und welche Eigenschaften haben sie?

Stand: 06.08.2020

Grundlegend sollen Atemschutzmasken alle dasselbe - Menschen schützen. Allerdings gibt es hier große Unterschiede.

Mund-Nasen-Schutzmasken

Einweg-MNS-Masken sind die gängigsten Atemschutzmasken. Diese werden oft im medizinischen Bereich verwendet, um das Umfeld vor Tröpfchen, die beispielsweise beim Sprechen, Husten oder Niesen austreten, zu schützen. Durch spezielle Filterschichten werden die Tröpfchen und darin enthaltene Viren/Bakterien davon abgehalten sich auszubreiten. Die eingeatmete Luft wird jedoch nicht gefiltert - der Träger der Maske dadurch nur sehr eingeschränkt geschützt.

Bei MNS-Masken gibt es zwei verschiedene Typen, diese unterscheiden sich in der bakteriellen Filterleistung der Masken. (Typ-I: ≥ 95%, Typ-II: ≥ 98% Filterleistung)

Stoffmasken

Großer Beliebtheit erfreuen sich modische Stoffmasken. Diese gibt es inzwischen passend zu nahezu jedem Outfit zu kaufen und auch selbst lassen sie sich ziemlich schnell fertigen. (Eine Anleitung dazu gibt es hier: Behelfsmasken selber machen)

Ähnlich wie bei den MNS-Masken schützen die Stoffmasken jedoch den Träger selbst nicht - die Ausbreitung von Bakterien oder Viren, wie zum Beispiel dem Coronavirus, kann durch den Einsatz von Stoffmasken jedoch verändert werden.

Ein großer Vorteil der genähten Masken ist die Mehrmalsnutzung. Heiß gewaschen lassen sich diese öfters verwenden und sorgen so für weniger Müll als Einwegmasken.

FFP-Masken

FFP-Masken gibt es in 3 unterschiedlichen Schutzklassen: FFP1, FFP2 und FFP3. "FFP" steht für "filtering face piece". FFP-Masken filtern Partikel in der Größe von bis zu 0,6 μm, nicht jedoch Gas und Dampf. Die Unterscheidung der 3 Schutzklassen liegt in der Gesamtleckage, also der "Undichtheit" an Gesicht und Nase. Diese darf bei FFP1-Masken maximal 25%, bei FFP2-Masken maximal 11% und bei FFP3-Masken maximal 5% betragen.

FFP-Masken gibt es außerdem mit und ohne Atemventil. Mit Ventil ist ein höherer Tragekomfort geboten, allerdings wird nur der Träger der Masken geschützt, nicht aber das Umfeld, da die ausgeatmete Luft durch das Ventil entweicht. FFP-Masken ohne Ventil schützen sowohl Träger als auch das Umfeld.

Viele Masken werden unter dem Namen "FFP" verkauft - um als eine solche klassifiziert zu werden, müssen die Masken jedoch durch ein strenges Prüfverfahren gelangen. Erkennbar ist diese Zertifizierung an einem CE-Zeichen und einer vierstelligen Nummer. Sollte dies nicht gegeben sein, lieber noch einmal genauer recherchieren, ob es sich bei dem gewünschten Produkt tatsächlich um eine zertifizierte Schutzmaske handelt.

KN95/N95-Masken

Die eben erwähnten Zertifizierungen unterliegen einigen gesetzlichen Normen. Diese unterscheiden sich von Land zu Land etwas. Masken, die in Europa die FFP2-Schutzklasse tragen, haben in etwa vergleichbare Normen wie KN95-Masken in China oder N95-Masken in den USA.

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