Zum Hauptinhalt
Österreich (aktiv) Deutschland Geizhals.at » Hardware » Festplatten & SSDs » Solid State Drives (SSD) » Western Digital Blue SN550, M.2

Bewertungen für Western Digital Blue SN550, M.2 (diverse Varianten)

« Zurück zu den Varianten

  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 2TB M 2
    1.0 via Mindfactory am

    Vorab Die NVMe SSD hat locker fünf Sterne verdient! Sie …

    Vorab Die NVMe SSD hat locker fünf Sterne verdient! Sie macht was Sie soll, bietet für eine Budget NVMe sehr brauchbare Leistungen und bricht bei vollem Cache auch nicht so dramatisch ein, wie vergleichbare Produkte ala Crucial P12, Seagate Q5 etc.

    Sehr solide, bleibt kühl und gibt keinen Grund zur Beantandung.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Wer die Möglichkeit hat, eine NVMe anstatt einer …

    Wer die Möglichkeit hat, eine NVMe anstatt einer SATA-SSD zu verbauen, der kann hier getrost zugreifen. Preislich tut sich aktuell nichts, man spart sich die Kabel und kann zur Not einen PCI-E-Adapter nutzen. Performancetechnisch mehr als ausreichend, wie allerdings auch eine SSD bei 99% der Anwendungsfälle. Wenn es denn aber in den 1% der Fälle mal etwas mehr Lese- oder Schreibleistung sein musskannsolldarf, dann wird diese Platte auch ausreichen. Preis-Leistung top !
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Mehr als ausreichende Leistung für sicherlich 99% der …

    Mehr als ausreichende Leistung für sicherlich 99% der Anwendungsfälle, daher Preis-Leistung top. Für reine Spieleleistung würde vermutlich selbst eine herkömmliche, moderne SSD ausreichen. Leseraten habe ich bisher sehr selten als Peaks 500 MB beobachtet.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Ist das erste mal das ich eine M2 SSD verbaut habe und mich…

    Ist das erste mal das ich eine M2 SSD verbaut habe und mich muss echt sagen der Hammer
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 2TB M 2
    1.0 Pumkin am

    PC haengt beim booten fest, komme auch nicht ins BIOS

    Ich habe das MSI b450 Gaming Pro Carbon AC Mainboard und wenn ich die SSD installiere haengt der PC beim Booten von irgendetwas (der screen mit dem 1 weissen strich) fest und wird danach komplett schwarz. Schade.
    Kommentar verfassen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Verbaut in einem Externen USB-C Gehäuse perfekt um größere …

    Verbaut in einem Externen USB-C Gehäuse perfekt um größere Datenmengen mit sich zu führen. Vergleichsweise günstig, pfeilschnell im Vergleich zu einer Externen HDD, Erschütterungsresitent und 5 Jahre Garantie.

    Was will man mehr?
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    3.0 ehubi75 am

    TBW Wert kann meiner Meinung nach nicht stimmen

    Also ich gebs zu ... ich verwende das Teil zum Chia plotten. Deshalb wird hier rund um die Uhr darauf gespeichert, gelesen und gelöscht. Genau aus diesem Grund wollte ich mir eine NVMe mit hoher TWB Zahl aso über 500 kaufen. Dieser hier hat TBW 600. Doch bereits nach 2 Tagen verlor ich beim Health Status von Diskinfo 1% nach weiteren 2 Tagen wieder 1% usw. Dies war bei anderen Herstellern nicht der Fall.
    Also für mich eine Enttäuschung!
    Kommentar verfassen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 2TB M 2
    5.0 Cr@zed^ am

    Als Datenspeicher im PC

    Ich habe die SN550 in der 2TB Version als Ersatz für mein letztes S-ATA Laufwerk erworben. Die SN550 kommt bei mir als zweite M.2 SSD zum Einsatz. Ich habe hauptsächlich Spiele und kurzfristig gespeicherte Daten auf der Platte, alles andere wird auf dem NAS gespeichert. Bisher bin ich sehr zufrieden mit der WD Blue.
    Kommentar verfassen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    4.0 via Mindfactory am

    Eigentlich gibt es nix zu bemängeln an dieser NVME,aber …

    Eigentlich gibt es nix zu bemängeln an dieser NVME,aber leider ist in der Verpackung nicht die Fixierschraube drin gewesen und die Läden die diese haben könnten sind zur Zeit nicht offen.
    Aber an der Festplatte selber gibt es nix zu bemängeln ,schön schnell, wird auf ein B450 Board von Asrock sofort erkannt und würde mit der Schraube ohne weiteres 5 Sterne von mir kriegen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Funktioniert perfekt mit iMac 21 Zoll 4K 2017 in …

    Funktioniert perfekt mit iMac 21 Zoll 4K 2017 in Kombination mit einem No Name Apple zu m2 Adapter.
    Blackmagic Speedtest sagt Lesen 2.100 GBs, Schreiben 1.870 GBs
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Great ssd for a good price, performance is great and I like…

    Great ssd for a good price, performance is great and I like it.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Super Nvme. Macht was sie soll und die Software von WD für …

    Super Nvme. Macht was sie soll und die Software von WD für Firmwareupdates etc. ist auch gut.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 2TB M 2
    1.0 Snooops am

    Nicht kompatibel mit einem ASUS X570-P Mainboard

    Eingebaut, und zack - PC bootet nicht mehr ordentlich. Hängt im ASUS Bootloader fest, selbst ins BIOS kommt man nicht mehr. BIOS Firmware ist die aktuellste (stand 05.01.2021). Das ist wohl ein bekanntes Problem von ASUS/WD - keine Ahnung wer hier nicht ordentlich arbeitet. ASUS hätte dafür vielleicht auch ein paar Sternabzüge verdient.
    • Epaminaidos am

      Re: Nicht kompatibel mit einem ASUS X570-P Mainboard

      DANKE für den Hinweis. Musste gerade eine Samsung zurück schicken, die in meinem ASUS-Notebook genau dieses Symptom hervorrief. Hast mir vermutlich einigen Ärger erspart.

      Antworten
    Kommentar verfassen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 2TB M 2
    5.0 via E-Tec am

    Funktioniert wie angegeben.

    Funktioniert wie angegeben.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    zufrieden, würde ich weiter empfehlen und wieder kaufen

    zufrieden, würde ich weiter empfehlen und wieder kaufen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    5.0 Surferdbeere am

    Super, genau so schnell wie beworben

    Weil mir 128 GB in meinem Laptop nicht gereicht haben, hab ich mir diese 1TB SSD geholt. Sie wurde sofort erkannt, wurde nicht zu heiß und schaffte in Chrystal Disk Mark 2447 MB/s im Lesen. Perfekt, zu dem gleichen Preis schneller als die Konkurrenz
    Kommentar verfassen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Gute SSD bin zufrieden. Konnte keine NAchteile ferststellen.

    Gute SSD bin zufrieden.
    Konnte keine NAchteile ferststellen.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Artikel war gut verpackt Versand wie immer gut für den …

    Artikel war gut verpackt
    Versand wie immer gut
    für den Preis unschlagbar, schneller und einfacher einbau und wurde auch direkt vom pc erkannt. Windows brutal schnell damit
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Für eine SSD ohne Cache ist sie sehr schnell und …

    Für eine SSD ohne Cache ist sie sehr schnell und zuverlässig.
    Wer eine günstige PCIe SSD will, ist hier richtig
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Lieferung top. Verpackung top. einfacher Einbau und …

    Lieferung top. Verpackung top.
    einfacher Einbau und performed einwandfrei.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Von der SSD bin ich echt überrascht, die ist verdammt …

    Von der SSD bin ich echt überrascht, die ist verdammt schnell und gut ! Die Spiele laden so schnell wie noch nie.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    4.0 via Mindfactory am

    Sehr gut verarbeitet und funktioniert.

    Sehr gut verarbeitet und funktioniert.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 250GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Zwar kein Dram cache, dafür aber hochwertig, erreicht die …

    Zwar kein Dram cache, dafür aber hochwertig, erreicht die versprochenen Geschwindigkeiten und hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    für mich als erste HDD für das Betriebssystem Windows 10 …

    für mich als erste HDD für das Betriebssystem Windows 10 Pro absolut überzeugend und ausreichend, kann ich nur empfehlen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 1TB M 2
    2.0 Computergalaxy am

    gute Leistung, wenn sie mal erkannt wird

    Die SSD war nach dem Einbau Recht problemlos, wurde korrekt erkannt, liefert gute Performance.
    Allerdings hat sie ein Problem, wenn der Rechner mehrere Stunden aus war, wir das SSD nicht mehr erkannt, erst erneuter Kaltstart hilft um sie wieder zu erkennen. Dieses Problem ließ sich von Boardhersteller nicht reproduzieren, daraufhin habe chbim Netz geforscht und festgestellt, dass dieses Problem bei vielen Nutzern dieses SSDs , unabhängig von der Plattform oder dem Mainboard Auftritt. Nach schwierigen Kontakt mit dem WR Support haben diese nun versprochen das Problem mit dem kommenden FW Update zu beheben.
    Kommentar verfassen
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Kinderleicht Einbau habe nix zu meckern.

    Kinderleicht Einbau habe nix zu meckern.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Absolut Massenmarkttauglich! Schnell, solide und ein guter …

    Absolut Massenmarkttauglich! Schnell, solide und ein guter Preis.

    Hier geht es um WD Blue SN550 NVMe SSD von Western Digital, welche im mittleren Preissegment einzuordnen ist und mit starken Leistungsmerkmalen wirbt. Ich habe dieser SSD mal etwas auf den Zahn gefühlt und berichte in den folgenden Abschnitten über verschiedene Merkmale, wie zum Beispiel die Verpackung, Verarbeitung oder Benchmark Ergebnisse. Zusätzlich nehme ich die Leistungsaufnahme der SN550 etwas genauer unter die Lupe und einen kleinen Vergleich zu einem SATA-Vertreter werde ich ebenfalls ziehen.

    Verpackung
    Die SN550 ist zwischen zwei transparenten Kunststoffschalen verpackt. In der unteren Schale befinden sich Kerben für die einfache Entnahme der SSD. Die obere Schale ist als Gegenstück aufgesteckt. Dadurch hat die SSD keine Möglichkeit in der Verpackung umher zu fallen. Der hohe Rand der Kunststoffschalen verleiht der Verpackung sehr viel Stabilität und müsste gut vor Eindrücken der Verpackung schützen. Gefasst sind die Kunststoffschalen in einer blau lackierten Pappschachtel. Der Schutz des Producktes ist vollumfänglich gegeben, das Entpacken wird dem Kunden ausgesprochen einfach gemacht. Allerdings ist die Sinnhaftigkeit der lackierten Pappe in Frage zu stellen. Zwar schützt die Kunststoffbeschichtung vor aufweichen der Pappe, aber durch den hohen Anteil an Kunststoff und Farbe im Karton, erweist sich die erneute Verwendung der Verpackung durch Recycling als schwierig. Ein einfacher Karton ohne großen Schnickschnack hätte es auch getan!
    Von der Nachhaltigkeit mal abgesehen, kann die Verpackung der SN550 durchweg überzeugen.

    Verarbeitung
    Beim Entnehmen der SN550 aus der Verpackung fällt mir direkt der große Aufkleber ins Auge. Er ist sauber und zentriert aufgetragen. Die beinhalteten Kenndaten sind leserlich gut zu erkennen. Auf der Rückseite der SSD sind weitere Symbole direkt auf der Leiterplatte aufgetragen. Auch hier ist nichts verschmiert, ein sauberer Druck. Allgemein ist die Sauberkeit des Producktes sehr gut. Ich konnte keine erwähnenswerten Verunreinigungen erkennen. Es waren auch keine Finderabdrücke oder Ähnliches auf dem Produkt zu finden.

    Die Leiterplatte der SN550 ist fertigungstechnisch in einem einwandfreien Zustand. Die Leiterplatte wurde sauber und präzise aus dem Leiterplattennutzen getrennt. Hier steht nichts über und es gibt auch keine Bruchkanten. Mit einem gezielten Blick auf die Leiterbahnen und den Lötstopplack, lässt sich die hohe Qualität der verwendeten Basismaterialien gut erkennen. Die Leiterbahnen sind präzise geätzt. Der Lötstopplack ist vollumfänglich aufgetragen und lässt sich nicht abkratzen.

    Die Bauteilzentrierung, als auch die Lötqualität sind tadellos. Hier sitzt alles wo es hingehört und die Bauteile weisen keine mechanischen Beschädigungen auf. Das ist die Voraussetzung für die spitzen Lötqualität, welche hier an den Tag gelegt wird. Die Lötmenisken glänzen schön und sind korrekt geformt. Bei dem Flashspeicher handelt es sich um die Bauform BGA - Ball Grad Array. Die Kontakte liegen hier unter dem Bauteil. In der Fertigung werden die Kontaktierungen normalerweise mit einer Röntgeninspektion überprüft. Alternativ kann man eine Lichtquelle unter dem Chip durchstrahlen lassen, um sich so ein Bild von der Kontaktierung zu machen. Ich konnte bei der SN550 keine Kurzschlüsse oder Verschmutzungen unter den BGAs erkennen. Durch die genaue Zentrierung des Chips haben die Lötkugeln eine ordentliche Form.

    Die Massenfertigung kann sehr hohe Fertigungsqualitäten erzielen und genau das stellt die SN550 unter Beweis! Zusammengefasst ist die Verarbeitung der SN550 auf einem hohen Niveau.

    Kompatibilität
    Die SN550 ist eine NVMe SSD. Sie unterstützt das NVMe 1.4 Protokoll und sie benötigt mindestens PCIe Gen3 x4, um ihre volle Geschwindigkeit nutzen zu können. Hier liegt der Teufel im Detail, folgend werde ich auf die wichtigsten Punkte eingehen.

    Was ist NVMe NVMe ist ein Protokoll Massenspeicherschnittstellen, welches in unserem Fall über PCI Express kommuniziert.

    Problem an NVMe Es ist ein verhältnismäßig neues Protokoll. Entweder muss der BIOS dieses Protokoll unterstützen, oder die Software wird um entsprechende Treiber erweitert. Glücklicherweise bringt Windows 10 diesen Treiber standardmäßig mit. Besser wäre ein Treiber direkt vom Hersteller oder ein kompatibler BIOS. Um von der NVMe SSD ein Betriebssystem zu booten, wird die BIOS Kompatibilität vorausgesetzt!

    NVMe in meinem Fall Ich besitze ein Mainboard mit Intel Z77 Chipsatz, welches NVMe NICHT unterstützt.
    Lösung Ich vertraue auf die Softwaretreiber und verwende eine PCIe zu M.2 Adapter Karte.

    Wichtiges zu PCIe PCI Express gibt es in verschiedenen Generationen und unterschiedlichen Anbindungen Lanes. Je nach Generation benötigen wir eine Mindestanzahl an Anbindungen, um die volle Geschwindigkeit der SSD zu unterstützen.
    Gen 3 mit 4 Lanes oder Gen 2 mit 5 Lanes 8 Lanes

    Wichtiges zu M.2 Bei der SN550 hat der M.2 Anschluss einen M-Key. Das ist notwendig, um mit 4 PCIe Lanes angeschlossen werden zu können. Da man durch den M.2 Anschluss auf maximal 4 Lanes beschränkt ist, fällt die Option mit den 58 Lanes weg.
    Die SN550 ist bei mir über einen PCIe zu M.2 M-Key Adapter bei PCIe Gen3 x4 Lanes angebunden. Verwendet wird der Windowstreiber. Leider konnte ich keinen NVMe-Treiber von Western Digital finden. Kompatibel zu SATA ist die NVMe SSD bekanntermaßen nicht.

    Benchmark
    Die SN550 verfügt über einen SLC-Cache, welcher die Geschwindigkeit der SSD beim Schreiben erhöht, allerdings nur bis zu einer gewissen Datenmenge. Da dies zwei unterschiedliche Szenarien darstellt, habe ich die SN550 mit deaktiviertem und aktiviertem SLC-Cache getestet. Zusätzlich habe ich einen Benchmark unter PCIe Gen2 x4 Anbindung ausgeführt.

    Die Benchmark-Screenshots sind im Mindfactory-Forum zu finden
    Getestet habe ich mit AS SSD Benchmark 2.0.7.

    - PCIe Gen2 x4 im 10GB Benchmark.
    Da die 10GB die Größe des SLC-Cache überschreiten, ergibt sich beim sequenziellen Schreiben ein Mittelwert von 735 MBs. Die sequenzielle Lesergeschwindigkeit von 1423 MBS ist allerdings der PCIe Gen2 Anbindung zu verschulden.

    - PCIe Gen3 x4 im 10GB Benchmark.
    Auch hier reicht der SLC-Cache nicht aus, und es ergibt sich ein Mittelwert von 824MBS im sequenziellen Schreiben. Beim sequenziellen Lesen kommt dank PCIe Gen3 Geschwindigkeit von 2069MBS zustande.

    -PCIe Gen3 x4 ohne SLC-Cache.
    Den SLC-Cache habe ich unter Windows in den Laufwerkseigenschaften deaktiviert. Die Schreibegeschwindigkeit bleibt unbeeinträchtigt. Allerdings ist nun die tatsächliche Schreibegeschwindigkeit von ca. 630MBs zu erkennen.

    -PCIe Gen3 x4 im 3GB Benchmark.
    Der SLC-Cache Ist aktiviert und dessen maximale Datenmenge wird nicht überschritten. Daher entsprechen die gegebenen
    Werte dem Maximum in meinem Setup. Lesen 2150MBs und Schreiben 1719MBs

    Vergleich mit einem SATA-Vertreter Cache bei Beiden aktiviert
    Samsung 860 EVO 1TB M.2 Lesen 525MBs und Schreiben 495MBs
    WD SN550 500GB M.2 Lesen 2069MBs und Schreiben 824MBs

    Leistungsaufnahme
    Durch die Miniaturisierung der elektronischen Schaltkreise wird die Leistungsaufnahme der entsprechenden Komponenten geringer. Das ist sehr interessant in Betracht auf den mobilen Einsatz. Die SN550 kann gewiss auch in Laptops verbaut werden. Um die tatsächliche Leistungsaufnahme zu ermitteln, habe ich einen kleinen Messaufbau realisiert.

    Meine PCIe zu M.2 Adapter Karte verfügt glücklicherweise über eine 0-Ohm Brücke in dem Zweig der 3.3V Spannungsversorgung. Diese Brücke habe ich entfernt und Bananenbuchsen angelötet, um den Betriebsstrom durch ein Multimeter zuschleifen.

    Leistungsaufnahme
    P leerlauf 3.3V0.26A 0.858W
    P maximal 3.3V0.91A 3.003W

    Dies Werte ist natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt repräsentativ, weil der Messbereich groß gewählt wurde. Weitere Informationen finden Sie im Mindfactory-Forum.

    Fazit
    Für den aktuellen Preis von ca. 80€ ist die SN550 in der 500GB Variante ein kleiner Geheimtipp. Die M.2 Karte ist super hochwertig verarbeitet. Das Produkt ist für den Versandweg gut geschützt. Geschwindigkeitsmäßig lässt sie für dieses Preissegment quasi keine Wünsche offen. Insgesamt ein Produkt, welches ich als Produktivitätsgewinn sehe!
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Vorneweg - ja, kann man kaufen. Prolog Im Rahmen der Reihe…

    Vorneweg - ja, kann man kaufen.

    Prolog
    Im Rahmen der Reihe TESTERS KLEEPERS wurde mir dieser Artikel von der Mindfactory AG zur Verfügung bestellt. Das beeinflusst in keiner Weise die in diesem Test getroffenen Aussagen. Es wurden mir weder von der Mindfactory AG noch durch den Hersteller der Hardware Vorgaben zu einem gewünschten Testresultat übermittelt.

    Ich habe auf eine geschlechtsneutrale Formulierung verzichtet.

    Die hier getroffenen Aussagen spiegeln meinen subjektiven Eindruck von der getesteten Hardware wider, wenngleich ich bemüht bin, mein Urteil aus möglichst objektiver Sicht zu fällen. Ich habe auch nicht alle Optionen für einen Test wahrgenommen so habe ich zum Beispiel auf einen Test der für diese M.2-SSD bereit gestellten Software verzichtet, da eine Nutzung für diese aus meiner Sicht nicht notwendig ist. Den Test habe ich nach meinem Maßstab durchgeführt WAS INTERESSIERT MICH WIRKLICH? Für die Richtigkeit der niedergeschriebenen technischen Daten kann ich keine Haftung übernehmen; ich habe diese aus dem Internet und der Verpackung übernommen.

    Die M.2-SSD wurde eingebaut und dann drei einfachen Tests unterzogen. Diese Werte habe ich mit einer vorhandenen M.2-SSD verglichen. Verzichtet habe ich auf stundenlanges Kopieren um einen Abfall der Datentransferrate durch zu hohe Temperaturen zu erzwingen um dann einen passiven oder aktiven Kühler zu nutzen; ich halte das für nicht praxisrelevant. Wer viele Daten oft zu kopieren hat, wird diese M.2-SSD nicht dafür verwenden.

    Verglichen wurde mit einer 2000GB Gigabyte AORUS M.2 2280 PCIe 4.0 x4 NVMe 1.3 3D-NAND TLC.

    Testartikel
    Getestet wurde eine M.2 SSD von Western Digital, Model WD BLUE SN550 500GB.

    Lieferumfang und Zubehör
    Die Verpackung beinhaltet lediglich einen Plastikschieber in welchem die M.2-SSd ohne weitere elektrostatische Schutzverpackungen ESD-Folie enthalten ist. Neben einem kleinen Garantiezettel ist nichts weiter enthalten. Auf der Webseite kann eine Software, das Western Digital SSD Dashboard heruntergeladen werden. Mit diesem Programm kann der aktuelle Status der M.2-SSD eingesehen werden, wer mag, kann zum Beispiel die Firmware auf den neuesten Stand updaten, S.MA.R.T Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology ein Verfahren mit dem das M.2-SSD-Modul analysiert werden kann um etwaiges Versagen des Speichermoduls vorherzusagen auslesen und das eine oder andere mehr.

    Technische Daten
    Kapazität500 GB
    SchnittstellePCIe Gen 3
    AnschlussM.2
    FormatSingle-Sided-Bauweise
    Abmessungen L X B X H80mm x 22mm x 2.38mm
    Sequenzielles Lesen2400MBs
    Sequenzielles Schreiben1750MBs
    Kühlkörperkeiner
    Preis pro GiByte€ 0,17GiByte
    Mittlere Ausfallzeit MTBF1.700.000 Stunden
    SSD-ControllerWD
    Flash-Chips3D-NAND TLC BiCS, 96 Lagen
    DRAM-Cachen.a.


    Garantie
    5 Jahre bzw. bis zu 600 Terabyte TBW Total Bytes to be written.

    Verwendetes Testsystem
    Mainboard
    oGigabyte X570 Aorus Elite AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail
    CPU
    oAMD Ryzen 7 3700X 8x 3.60GHz So.AM4 BOX
    RAM
    o64GB G.Skill Trident Z Neo DDR4-3600 DIMM CL16 Quad Kit
    Grafikkarte
    oPowerColor RX5700XT Liquid Devil
    Datenträger
    o2000GB Seagate Barracuda 2.5 6.4cm SATA 6Gbs 3D-NAND TLC
    o2000GB Gigabyte AORUS M.2 2280 PCIe 4.0 x4 NVMe 1.3 3D-NAND TLC
    o8000GB Seagate Barracuda Compute ST8000DM004 256MB 3.5 8.9cm
    Bildschirm
    oGigabyte Aorus AD27QD + Gigabyte AORUS FI27Q schwarz
    Gehäuse offen
    oPHANTEKS Enthoo Luxe 2 Big-Tower - schwarz
    Netzteil
    oPHANTEKS AMP 80 PLUS Gold Netzteil, modular - 750 Watt
    Wasserkühlung
    oD5 NEXT
    oHeatkiller V3 auf AM4 umgerüstet
    oPETG-Rohre
    oAlphacool NexXxoS ST30 Full Copper 60mm Radiator
    oAlphacool NexXxoS ST30 Full Copper 480mm Radiator
    o1x 140mm Alpenföhn Wing Boost 3 ARGB
    o13x 120mm Alpenföhn Wing Boost 3 ARGB High Speed
    RGB Blink Blink

    Einbau
    Der Einbau einer M.2 ist theoretisch einfach & Theoretisch. In meinem Fall gestaltete er sich etwas komplizierter, da ich eine custom made Wasserkühlung habe und der M.2-Port nicht ohne weiteres erreichbar war siehe Bilder. Es hat aber funktioniert
    . Generell sollte man den nachträglichen Einbau einer M.2-SSD im Vorfeld gut durchdenken es gibt Mainboards, bei denen ein Schutzcover zu entfernen oder ein freier M.2-SSD-Slot auf der Rückseite des Mainboards liegt das zieht dann einen großen zeitlichen Aufwand mit sich.
    Üblicherweise Schraube los, M.2-SSD einsetzen und vorsichtig runterdrücken, Schraube mit Gefühl anziehen und gut ist es.

    Inbetriebnahme
    Ich musste dem Bios lediglich mitteilen, dass es wieder vom Windows-Bootmanager starten soll, die M.2 wurde ansonsten fehlerlos erkannt. Windows gestartet und über die Datenträgerverwaltung eine Partition erstellt und die M.2-SSD formatiert.
    Anschließend habe ich mir 250GB an verschiedenen Dateigrößen aus meinem restlichen System zusammengestellt und in einen Testordner auf der WD-BLUE-SN550 kopiert.


    Durchgeführter Test
    Details bitte den beigefügten Bildern entnehmen im Forum nachsehen - hier sind Bilder leider nicht möglich.
    0.Lokale Kopie
    Erstellen einen Testordners und Kopieren von 250GB an unterschiedlichen Dateiformaten und größen. Beim Kopieren waren Geschwindigkeiten zwischen 143 und 165 MBs feststellbar. Geht mehr geht oft auch weniger. Für mich ok, denn mein Netzwerk schafft auch mal gerade 112MBs an guten Tagen.
    1.AS SSD Benchmark
    Durchführung eines Testzyklus mit vorgegebenen Werten. Die ermittelten Werte im Vergleich zu der GEN 4 M.2-SSD sind schon spannend. Ein deutlicher Unterschied und dennoch echt respektable Werte.
    2.CrystalDiskMark
    Durchführung eines Testzyklus mit vorgegebenen Werten. Auffällig ist hier das deutlich bessere Abschneiden der GEN 4 M.2-SSD gegenüber dem AS SSD Benchmark, wohingegen die WD BLUE SN550 fasst identisch abschneidet.
    3.CrystalDiskInfo
    Auffällig ist hier, dass die GEN4 gegenüber der GEN3 eine deutlich höhere Temperatur aufweist ich führe dieses auf die höhere Geschwindigkeit zurück es werden eben mehr Daten gelesengeschrieben.

    Fazit
    Eine klare Kaufempfehlung, für denjenigen, der noch keine M.2-SSD hat. Die 500GB Variante sollte als sogenannte C-Partition allein für das Betriebssystem ausreichen, die Datenhaltung und weitere Programme insbesondere auch STEAM-Anwendungen und sonstige Spiele würde ich auf eine zweite größere SSD normal oder M.2 je nach Geldbeutel legen. Ich weiß nicht, ob die Kapazität von 500GB reicht, um dies M.2-SSD als Datenbeschleuniger zu verwenden immerhin hat sie eine quasi 4-fache Geschwindigkeit einer normalen SSD.

    Im Vergleich zu einer M.2-SSD GEN 4 schneidet diese Platte merkbar schlechter ab, obwohl ich persönlich dieses schlechter als absolut befriedigend sehr gut bezeichnen würde. Es kommt eben darauf an, was ich bereit bin an Geld auszugeben. Weil ich will oder weil ich kann. Einen Augenblick dachte ich & Uups die hätte auch gereicht in größer &, aber nur einen Augenblick. Ich würde falls nicht beim Mainboard vorhanden, beim Dauerbetrieb dieser M.2-SSD einen passiven Kühlkörper verbauen. Ist ein Tick von mir lieber etwas kühler. In den Test kam der Datenspeicher auf max. 58 Grad Celsius das ist noch etwas von den 70 Grad Celsius weg, dort beginnt dann die Drosselung. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Temperatur im Hochsommer bei einem geschlossenen Gehäuse mit nicht optimalem Luftstrom und Dauerlast beim Zocken schon kommen kann.

    5 Jahre Garantie - das ist eine ordentliche Zeitspanne und zeigt das Vertrauen des Herstellers WD. Auf den ersten Blick sind die 600TB TBW nicht sooo viel, quasi 12x den gesamten Inhalt einer komplett befüllten M.2-SSD schreiben mit etwas Nachdenken, darf man dennoch feststellen, dass das für einen normalen Anwender locker solange reicht, bis ein neuer Rechner am Start steht.
    Das Western Digital SSD Dashboard hmh, &ob man so etwas wirklich braucht, möchte ich nicht beurteilen. Hier ist eine individuelle Bewertung notwendig. Die Möglichkeit ein Firmwareupdate ausführen zu können um Fehler oder Verbesserungen herbeizuführen ist sicherlich sinnvoll auch das sichere Löschen falls die M.2-SSD verkauft oder entsorgt werden soll ist sinnvoll. Obwohl es viele alternative Tools dafür auf dem Markt gibt aber eben sind es dann verschiedene Tools und nicht alles an einem Ort.

  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Erst einmal danke an Mindfactory, dass ich die WD Blue …

    Erst einmal danke an Mindfactory, dass ich die WD Blue SN550 NVMe SSD testen darf.
    Nun sind genau zwei Wochen vergangen, seitdem ich die Festplatte erhalten habe und ich habe sie ausgiebig getestet.

    Im Lieferumfang war die Gebrauchsanleitung und das Produkt selbst, geschützt durch eine Plastikverpackung. Die Festplatte ist viel kleiner, als ich es mir vorgestellt habe.
    Leider waren im Lieferumfang keine Schrauben dabei, die man für den Einbau benötigt, aber diese kann man auch selbst auftreiben. Ich werde versuchen möglichst viele Bilder einzufügen.

    Einbau
    Da dies meine erste NVMe SSD ist, musste ich mich etwas umsehen, aber habe sehr schnell gesehen, dass die Schnittstelle an der Grafikkarte ist. Grafikkarte raus, NVMe SSD an die passende Stelle einbauen und mit einer Schraube bis zum Ende befestigen.
    Die NVMe SSD darf keinen Raum zum Bewegen haben, denn sonst wird diese nicht erkannt. Bei manchen Motherboards muss man nun im Bios einstellen, dass die Festplatte eingelesen wird, aber bei mir ging es auch ohne.
    Im Vergleich zu einer normalen Festplatte ist dieses Produkt sehr klein und kompakt.

    Test
    Nach Einbau habe ich es direkt mit meinen anderen Festplatten verglichen, um zu sehen, wie groß der Unterschied ist.
    Ich besitze eine Seagate Barracuda mit 2 TB, eine SSD von Samsung mit 1 TB und natürlich die NVMe SDD von Seagate mit 500 GB.
    Anhand der Benchmarks kann man sehr gut sehen, dass die HDD am schlechtesten abschneidet, dann die SSD mit einem Vorsprung gegenüber der HDD und an der Spitze steht die NVMe SSD mit einem riesengroßen Unterschied zu den vorherigen Festplatten.

    Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit beim Lesen beträgt 2400 MBs und beim Schreiben sind es 1950 MBs. Zum Vergleich bei einer durchschnittlichen HDD hat man bei beiden Werten um die 160 MBs und bei einer normalen SSD, die jeder kennt, hat man bei beiden Werten um die 500 MBs.
    Also kann man grob sagen, dass die NVMe SSD auf dem Papier 15x besser als die HDD ist und ca. 5x besser als die gewöhnliche SSD.

    Dies wollte ich aber noch genauer testen und habe Programme, Spiele und sogar das Betriebssystem selbst draufgeladen. Ich konnte beim Betriebssystem keinen großen Vorteil verspüren, weil mein Windows schon vorher auf einer SSD abgespeichert war. Bei Spielen, die eine sehr lange Ladezeit haben, wie GTA 5 konnte ich einen kleinen Unterschied merken.
    Während ich mit der Seagate HDD 2 Minuten und 37 Sekunden brauchte, um ins Online-Spiel zu laden, ging dies mit der Samsung SSD schon nach 2 Minuten und 5 Sekunden. Doch die NVMe SSD von Western Digital brauchte nur 1 Minute und 53 Sekunden.
    Kein signifikanter Unterschied, aber auf jeden Fall lohnenswert, wenn man Programme oder Spiele hat, welche lange laden, die man tagtäglich braucht.

    Da ich im Videoproduktionsbereich tätig bin, habe ich auch meine Arbeit auf die WD verlegt.
    Ich habe große Videodateien meistens 4K mit 60 FPS bearbeitet, aufgerufen und zwischen Datenträgern bewegt und der Unterschied war bemerkbar. Die sonst lange Laufzeit hat sich stark minimiert und ich konnte ca. 13 mehr schaffen als sonst, alleine durch die Reduzierung der Ladezeiten. Wer FL Studio 12 mit vielen Plugins oder auch Adobe Premiere benutzt, wird bei vielen Arbeitsschritten eine sehr kurze Ladezeit bemerken.

    Da ich die Haltbarkeit und Lebensdauer nicht ansprechen kann, aufgrund der kurzen Testzeit von 2 Wochen, verweise ich auf die Garantie von 5 Jahren, die der Hersteller gewährt.
    Software
    Ebenso gibt es die Western Digital SSD Dashboard dies ist ein Programm vom Hersteller, mit dem man seine Festplatte überwachen und aktualisieren kann. Verschiedene Informationen werden dort angezeigt, wie zum Beispiel die Lebensdauer, die Temperatur und die technischen Daten der Festplatte. Ebenso kann man die Einstellungen dort ändern, um die optimale Nutzung zu sichern. Ich würde es jedem empfehlen dieses Programm mitrunterzuladen, da man auch den Zustand der Festplatte ablesen kann. Bei einem schlechten Zustand kriegt man auch eine Information, was man am besten tun sollte. So kann man einen Datenverlust vorbeugen, wenn man vor Ablauf der Lebensdauer seine Dateien noch schnell absichert.

    Vorteile
    Man kann die schnellsten Geschwindigkeiten erwarten, egal bei welchem Vorgang. Beim Spielen, bei normaler Alltagsnutzung oder bei Home-Office Arbeiten.
    Der Einbau ist sehr einfach und schnell.
    Man kann die NVMe SSD bei einigen Laptops einbauen.
    Man erhält eine lange Herstellergarantie von 5 Jahren.

    Nachteile
    Für die hohe Leistung zahlt man auch einen stolzen Preis. Man merkt diesen Nachteil insbesondere, wenn man mehr als nur 500 GB holen will, zum Beispiel wenn man sein ganzes Computersystem mit NVMe SSD betreiben will und 4 TB kauft.
    Die Größe der NVMe SSDs sind noch nicht ausgebaut. Bei vielen Marken ist das Maximum bei 2 TB.
    Viele Mainboards haben nur 1-2 Steckplätze, also kann man maximal nur 4 TB besitzen.

    Fazit
    Die WD Blue SN550 beweist sich ganz klar als Superlative der Festplatten mit höchsten Werten, welches man aber auch am Preis sehen kann. Ich könnte diese Festplatte dem Otto-Normalverbraucher nicht empfehlen, da das Preis-Leistungsverhältnis eher eine andere Kundengruppe anspricht. Ich kann diese Festplatte an alle empfehlen, die am PC ihre Arbeit erledigen müssen, wie im Video-, Foto- oder im IT-Bereich, denn bei täglicher Nutzung von großen Dateimengen machen sich die Vorteile bemerkbar. Im Gamingbereich konnte ich keine starke Verbesserung wahrnehmen außer leicht verkürzte Ladezeiten im Vergleich zur SSD. Ich könnte diese Festplatte für Spiele nicht empfehlen, da die Kapazität nicht ausreicht. Wenn man von den aktuellen Toptiteln ausgeht, wie Call of Duty Warzone, Battlefield, GTA oder Red Dead Redemption 2, wird man nur 3-4 Spiele herunterladen können, wenn man die Festplatte nur gezielt dafür nutzt.
    Zur Alltagsnutzung und für Gamer würde ich die ganz normale SSD empfehlen, da die Festplattengrößen höher sind und der Preis bezahlbar ist. Dies wäre auch die goldene Mitte zwischen der NVMe SSD und der normalen HDD. Wer dennoch sehr starkes Interesse an der NVMe SSD hat, sollte noch etwas abwarten, da sich diese noch nicht ganz im Markt etabliert haben. Der Preis wird in den nächsten Jahren fallen, solange die Nachfrage und die Bekanntheit steigt und ebenso sollte das Produkt in Zukunft verbessert werden, sodass wir mehr Kapazität erwarten dürfen.
  • Bewertung für WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB M 2
    5.0 via Mindfactory am

    Hallo miteinander, Ich habe die SSD Festplatte als …

    Hallo miteinander,


    Ich habe die SSD Festplatte als Produkttester von Mindfactory zugesandt bekommen.
    Anfangs gab es wohl ein Problem mit der Lieferung über DHL, sodass der Artikel erst nach fünf Tagen bei mir ankam, aber dies nahm mir natürlich nicht die Freude daran das Produkt zu testen und noch dazu ist es äußerst untypisch, dass es bei Mindfactory mal zu Problemen kommt, sei es bei der Lieferung oder irgendeinem anderen Service. Ich habe hier durchweg gute Erfahrungen gemacht und würde es jederzeit weiterempfehlen.
    Auf diesem Wege wollte ich mich auch mal bei Mindfactory bedanken, dass ich endlich mal für einen Produkttest ausgewählt wurde und versuche natürlich mein Bestes zu geben. Ich habe versucht die folgende Bewertung einfach und verständlich zu gestalten, sodass auch potenzielle Käufer, die nicht so versiert auf dem Gebiet der Computertechnik sind, verstehen, um was es hier genau geht.


    Allgemein

    Die Verpackung ist, wie bei Western Digital üblich, für die Mittelklasse Artikel in blau gehalten. Schwarz ist dabei die leistungsstärkste Technik und Grün die sparsamere und langsamere Variante.
    Hier geht es aber ja um die WD Blue SN550 mit 500GB Speicherkapazität und NVMe Technik im M.2 2280 Format.

    Mein Testsystem hat folgende Spezifikationen
    Prozessor AMD Ryzen 5 2600X von einem Alpenföhn Matterhorn gekühlt
    Mainboard Gigabyte X470 Aorus Ultra Gaming
    Grafikkarte Sapphire RX Vega 56 Pulse undervolted und overclocked
    Arbeitsspeicher Corsair Vengeance LPX 2x8GB Kit 3000MHz auf 3200MHz overclocked
    Netzteil BeQuiet Straight Power 10 CM 700W 80+ Gold
    Festplatten Samsung PM991 256GB NVMe SSD mit Windows 10 Pro und SanDisk SSD Plus 1TB SATA
    Gehäuse Fractal Design Define C gedämmt mit drei Lüftern


    Montage

    Nachdem ich die SSD ausgepackt habe, fällt natürlich auf, dass es die typische M.2 SSD im mit einer Breite von 22mm und einer Länge von 80mm Format 2280 ist. Somit war es kinderleicht möglich die Festplatte auf meinem X470 Mainboard, welches zwei M.2 Slots hat, zu installieren. Ich habe zuerst den PC komplett vom Strom genommen, also das Netzteil ausgeschaltet und das zuführende Stromkabel gezogen und mich anschließend dem Innenleben und der Installation der Festplatte gewidmet. Dazu musste ich einfach die bereits installierte Schraube auf dem Mainboard herausdrehen, die SSD richtig herum in den Steckplatz stecken und anschließend die Schraube wieder eindrehen und die Platte so auf dem Mainboard fixieren. All dies war selbsterklärend und ohne Probleme möglich. Wie das Mainboard mit M.2 Slots bestückt ist, kann man natürlich in der Anleitung des Mainboards nachlesen. Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich zwei Slots habe und der zweite freie Slot maximal PCIe 2.0 x4 bedienen kann und somit nicht perfekt für diese SSD geeignet ist. Trotzdem haben wir in diesem Steckplatz eine beachtliche Geschwindigkeit erreicht, wie man auf dem Bild sieht. Jedoch gehe ich später noch auf die Leistungsdaten ein. Anschließend habe ich den PC wieder an den Strom angeschlossen und im BIOS überprüft, ob die Festplatte erkannt wird. Dies war zum Glück ohne Probleme der Fall, sodass ich Windows gestartet habe und in der Systemsteuerung nach der SSD gesucht habe. Unter Datenträgerverwaltung oder auch Festplattenpartitionen erstellen und formatieren habe ich die SSD in MBR als Partition erstellt. Nach Formatierung hat die Festplatte unter Windows 10 eine Speicherkapazität von 466GB.


    Leistung

    Nun zur Leistung. Die WD SN550 hat als Schnittstelle PCIe 3.0 x4, was absolut zeitgemäß ist und von den meisten aktuellen Mainboards auch unterstützt wird. Als maximal mögliche Leserate dieser Schnittstelle kann man 3500 MBs erwarten, bei der Testfestplatte gibt Western Digital eine Leserate bis 2400 MBs und eine Schreibrate von bis zu 1750 MBsan. Dieser Wert ist übrigens ca. vier bis fünf Mal so hoch wie normale SATA SSDs an Lesegeschwindigkeit haben, sei es im Format von 2,5 Zoll oder M.2. Diesen Wert konnte die Festplatte auch annähernd erreichen und hat dabei ungekühlt eine Temperatur von maximal 61° C erreicht, welche über den integrierten Temperatursensor gemessen werden kann. Diese habe ich mir in CrystalDiskInfo anzeigen lassen. Im Betrieb darf die SSD aber nach Herstellerangaben bis zu 70° C warm werden. Der Windows Start mit der Festplatte ist natürlich innerhalb weniger Sekunden super schnell, jedoch muss man sagen, dass der Unterschied zu einer SATA SSD nicht weltbewegend ist. Der Umstieg damals von HDD auf SSD, vor allem in Sachen Start des Betriebssystems und Arbeiten damit ist natürlich unvergleichlich. Es ist auch bekannt, dass SSDs weniger haltbar sind und nicht immer wieder mit großen Datenmengen beschrieben werden sollten. Bei diesem Modell
    Ich habe mit dem Programm CrystalDiskMark die Geschwindigkeit der Festplatte überprüft und hatte hier als Vergleich eine SanDisk SSD Plus 1TB SATA, welche wie der Name sagt über eine SATA Schnittstelle verfügt, und eine Samsung PM991 256GB NVMe SSD, welche wie die SN550 über PCIe 3.0 x4 verfügt. Außerdem habe ich zum Vergleich ein paar ältere Resultate von einigen HDDs und SSDs.
    Zum Vergleich habe ich mit dem Programm CrystalDiskMark jeweils eine Testung mit 5 Durchgängen je Subtest bei 1GB Dateigröße und eine Testung mit drei Durchgängen bei 16GB Dateigröße gemacht. Währenddessen habe ich, wie oben bereits erwähnt, die Temperatur über CrystalDiskInfo ausgelesen und beobachtet.
    Ich habe dabei drei verschiedene Szenarien mit dem Testartikel durchlaufen. Als erstes in dem Steckplatz der nur PCIe 2.0 x4 unterstützt, dann in dem PCIe 3.0 x4 Steckplatz mit dem Kühlelement welches meinem Mainboard beiliegt und als letztes ohne das Kühlelement.

    Hier mal die Ergebnisse der drei Szenarien

    1. Hier wurde die Festplatte maximal 52° C warm, die Samsung lief gekühlt im Idle bei ca. 34° C. Die Test-SSD lief im Idle bei ca. 34° C. Als Vergleich sind auch die Ergebnisse der Samsung SSD dabei, welche beim 1GB-Test 1838MBs liest und 1027MBs schreibt bei maximaler Temperatur von 45° C und beim 16GB-Test 2220MBs schreibt und 222MBs liest bei maximaler Temperatur von 56° C. Bei Letzterem sehen wir einen starken Einbruch der Schreibrate bei der größeren Datei. Diesen konnte ich bei der WD SN550 nicht beobachten. Diese erreichte im ersten Test eine Leserate von 1896 MBs und eine Schreibrate von 1542 MBs und im 16GB-Test von 1889 MBs und 1425 MBs.

    2. Hier wurde die SSD maximal 45° C bzw. 49° C bei den zwei Tests warm. Während die SN550 nun im oberen Steckplatz mit Kühlelement steckte habe ich auch die Samsung mal im unteren getestet und kam beim 1GB-Test auf maximal 83° C, was schon ein sehr großer Unterschied ist. Die WD SN550 erreicht hier im 1GB-Test beim Lesen 2489 MBs und beim Schreiben 1821 MBs. Im zweiten Test je 2467 MBs respektive 1328 MBs.



    3. Abschließend habe ich die Passivkühlung von der SN550 entfernt und dieselben zwei Tests nochmal gemacht. Auch hier schlägt sich die Platte gut und erreicht maximal 60° C bzw. 61° C und bleibt damit auch deutlich unter der Grenze von 70° C. Auch hier gibt es kein Einbrechen der Schreibrate beim 16GB-Test. Die Ergebnisse waren 2489 MBs und 1843 MBs in Test eins und 2469 MBs bzw. 1526 MBs in Test zwei.



    Ich habe dann als Vergleich auch mal die verbaute 1TB große SSD getestet und man merkte schon beim Ablauf des Tests, dass es deutlich länger dauerte bis er zu Ende war, v.a. bei dem 16GB-Test hat es eine gefühlte Ewigkeit gedauert bis der Test abgeschlossen war. Die Lese-Schreibraten waren beim 1GB-Test 549440 MBs und beim 16GB-Test 540112 MBs wobei die Festplatte eine maximale Temperatur von 49° C erreicht hat. Beim letzten Test sieht man auch wieder wie die Festplatte bei der großen Datei deutliche Leistungseinbußen in der Schreibrate hat und auf das Niveau einer HDD herabfällt.


    Fazit

    Zum Testzeitpunkt gab es die WD SN550 mit 500GB Kapazität um die 70-80€, was für diese Mittelkasse SSD ein durchaus angemessener Preis ist. Prinzipiell bekommt man bei Western Digital gute Qualität für sein Geld. Von der Leistung her reicht die Festplatte bei weitem für den täglichen Gebrauch in Office- oder Spiele-PCs aus. Wer aber für 10-20€ mehr das Oberklasse Modell der Black-Reihe WD SN750 mit derselben Kapazität bekommt, dem rate ich doch diese zu nehmen, da man hier eine langlebige Highend SSD bekommt. Zur Langlebigkeit kann ich aber insgesamt wenig sagen, außer dass WD diese bei der SN550 mit 300TBW bzw. 300000 IOPS beim Lesen und 240000 IOPS beim Schreiben angibt.

    Wer auf die Geschwindigkeit dieser Festplatte trotz alter Hardware nicht verzichten möchte, für den gibt es PCIe Adapter auf denen man die SSD installieren und anschließend mit einem PCIe Steckplatz, in so einem steckt übrigens auch die Grafikkarte, verbindet. Auch M.2 SSD Kühler gibt es separat zu kaufen, falls jemand doch Temperaturprobleme hat oder seine Festplatte einfach nur vor hohen Temperaturen schützen will.