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Biete |
Information: Warnung vor Betrugsmöglichkeiten auf Inseratsplattformen. |
27.04.2006, 22:55 Uhr |
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Vorsicht, mögliche Fallen! - Bitte im eigenen Interesse vollständig durchlesen.
Wir empfehlen dringend, vor Überweisungen erst nach Kontoinhaber und Kontonummer zu googlen, um mögliche im Netz bereits bekannte Betrüger ausfindig zu machen. Sollten dabei Auffälligkeiten gefunden werden, bitte uns benachrichtigen, damit wir bestimmte Sperren aktualisieren und andere User warnen können.
Wenn hochpreisige Smartphones, Notebooks, Highend-Spiegelreflex-Digitalkameras, Autos oder ähnliches zu besonders niedrigen Preisen angeboten werden, empfehlen wir generell, besonders vorsichtig und mißtrauisch zu sein. Vor allem, wenn Abholung verweigert wird oder nicht möglich ist.
Bitte Inserate, in denen inexistente Telefonnummern, oder welche von Unbeteiligten angegeben wurden, mit der dafür vorgesehenen Funktion in der Detailansicht des Inserates an uns melden! Wir raten davon ab, auf solche Inserate weiter einzugehen.
Geldtransfer-Betrügereien:
Oft werden neue, aktuelle, hochwertige und begehrte Waren, wie zum Beispiel Handys, Notebooks, Spiegelreflexkameras und Zubehör, etc... unglaublich billig nur per Versand angeboten. Dabei werden auch immer wieder in Inseraten falsche heimische Wohnadressen und/oder Phantasie-Telefonnummern angegeben.
Wir empfehlen, bei solchen Angeboten - insbesondere, wenn dann (oft unter Vorwänden) Geldtransfers über Bezahl- und Treuhand-Services, oder sonstige Mittelsmann- oder Geldtransfer-Mechanismen wie WesternUnion, MoneyGram, Kreditkarte, etc... verlangt werden - sehr vorsichtig zu sein.
Dasselbe gilt auch bei unstimmigen Destinationen, wenn also etwa jemand vorgibt, aus Österreich zu sein, jedoch das Geld ins Ausland bezahlt haben will.
Und wenn man gar irgendwelche anonym einlösbare Gutschein- oder Credit-Codes an irgendwelche Freemail-Adressen mailt, wird die Chance, den tatsächlichen Empfänger jemals zu ermitteln, wohl eher auch ziemlich gering sein.
Nicht einmal Überweisungen sind völlig sicher: Es ist bekannt, daß beispielsweise in Notsituationen befindliche (z.B. obdachlose) oder zu gutgläubige Personen von (oft organisierten) Betrügern dazu gebracht werden, Bankkonten, die dann für solche Aktivitäten verwendet werden, zur Verfügung zu stellen. Selbst wenn der jeweilige Kontoinhaber - was sehr unwahrscheinlich ist - gefaßt würde, sieht man das Geld in solchen Fällen oft nie wieder. Gelegentlich soll es aber anscheinend funktionieren, der Bank einen Rückbuchungsauftrag zu erteilen.
Auch bei diversen Bezahl-Systemen, die von sich behaupten, den Käufer zu schützen, ist es sicher keine schlechte Idee, sich im Kleingedruckten mal genau durchzulesen, bzw. z.B. im Internet zu recherchieren, ob, wann und wie lange so ein Käuferschutz denn überhaupt greift, anstatt sich blind darauf zu verlassen...
Kurier-Betrügereien:
Hier werden interessante Waren per Nachnahme-, Kurier- oder Expressversand angeboten. Da kommt dann auch jemand vorbei, der sich als Zustelldienstmitarbeiter ausgibt, das Geld i.a. in bar kassiert, ein Paket abgibt, und dann schnell verduftet. Im Paket befindet sich dann statt der erhofften Ware nur Müll (Wasserflaschen, Ziegelsteine, ...).
Fake-Artikel:
Meist aus dem asiatischen Raum operierende "Händler" versuchen immer und immer wieder, Inserate einzutragen, in denen u.a. topaktuelle Handys weit unter den üblichen Marktpreisen angeboten werden.
Die Inseratstexte und Ortsangaben erwecken aber auch oft den Eindruck, daß die Ware von Privatpersonen - auch in Österreich - angeboten würde; meist erfährt man erst dann in den darauffolgenden Mails, daß es sich z.B. um asiatische Händler handelt; manche bleiben aber auch dann noch bei der Behauptung.
Es gibt leider immer wieder Fälle, in denen dann nach Bezahlung minderwertige Ware (zum Beispiel billige Kopien und Nachbauten, die bis auf das Aussehen mit dem Original nicht viel zu tun haben) geliefert wird. Auch, wenn in den Mails vorher ausdrücklich behauptet wird, daß es sich um Originalware handle!
Aber auch, wenn man schon im Inserat oder dann später im Mailverkehr erfährt, daß man es angeblich mit irgendeiner Firma zu tun hat, ist mindestens dieselbe Vorsicht geboten. Über die Seriosität von Firmen, die es sich nicht mal leisten wollen, bei uns die 6 Euro für ein kostenpflichtiges Inserat zu bezahlen, sondern stattdessen ständig Inserate widerrechtlich als kostenlos eintragen, möge sich der Leser übrigens selber ein Urteil bilden...
Die "Nigeria-Connection":
Diese aus den Medien eigentlich schon altbekannte Methode ist normalerweise derzeit u.a. folgende:
Man erhält auf Inserate Antworten meist in englischer oder sehr holpriger deutscher Sprache, die vollkommen allgemein gehalten sind ("I am interested in the immediate purchase of this item..."), und inhaltlich nicht mit dem Inserat zusammenhängen; teilweise werden auch Inseratstitel oder andere Inseratsbestandteile automatisiert in die Mail eingefügt. ("I am interested in the immediate purchase of Verkaufe Hauptspeicher..."). In letzter Zeit sind die Mails aber auch immer wieder in einwandfreier deutscher Sprache verfaßt. Diese Mails stammen nicht notwendigerweise aus Nigeria (oft wird auch über Umwege (z.B. England) operiert), aber doch sehr oft, weshalb diese Methodik so genannt wird.
Der Schmäh liegt dann normalerweise darin, den Inserenten dazu zu bringen, Geld zu rücküberweisen. Beispielsweise, indem "versehentlich" ein weitaus größerer Betrag per Schecks bezahlt und der Überbetrag dann zurückgefordert wird, oder indem der Kauf nach Sendung von Schecks "storniert" wird. Der Scheck stellt sich dann später natürlich als gefälscht heraus (wenn eine Bank das Geld bereits ausbezahlt hat, holt sie es sich zurück), und das überwiesene Geld ist auf nimmerwiedersehen weg.
Auch die Methode, sich Ware zusenden zu lassen, weil es grad besonders dringend ist, ist bei den Betrügern sehr beliebt: dann werden eben als "Zahlungsbestätigung" gefälschte WesternUnion-, MoneyGram-, PayPal- oder sonstige Bestätigungen gemailt, und erwartet, daß die Lieferung vor Geldeingang (welcher natürlich nie erfolgt) weggeschickt wird. (Auf den diversen Auktionsplattformen ist es noch viel schlimmer: die ersteigern einfach massenhaft Artikel...).
Wir empfehlen als ziemlich wirksame Methode, solche Angebote als Antwort auf Inserate hin zu verhindern, beim Eintragen von Inseraten die Chiffren-Funktion zu verwenden, da wir teilweise hunderte solcher und ähnlicher Betrugs-Chiffren-Mails täglich filtern, und viel Zeit investieren, diese Filter ständig anzupassen. Unsere beim Filtern immer erscheinende deutschsprachige Fehlermeldung "Die Antwort wurde nicht abgesendet" samt Begründung, sowie überhaupt unser Chiffren-System, bei dem man ja Chiffren-Mails zum Absenden erst per Passwort oder Link bestätigen muß, wird von den Spammern offenbar wohl oft nicht verstanden...
Inserenten, die die Chiffren-Funktion nicht verwenden, sondern die EMail-Adresse ungeschützt veröffentlichen, können wir vor solchen Gefahren naturgemäß leider nicht schützen. Hundertprozentig können wir das natürlich auch mit der Chiffren-Funktion nicht, also ist in solchen Fällen ein gewisses gesundes Mißtrauen normalerweise kein Fehler.
Wir bitten, uns auf Inserate, auf die das eindeutig (!) zutrifft (was sich i.a. erst nach Mailverkehr feststellen läßt) mit der Funktion "Inserat melden" in der Detailansicht des Inserates hinzuweisen, damit wir sie schnellstmöglich entfernen und ggf. Interessenten, die bereits auf das Inserat geantwortet haben, per Mail warnen können, damit es für solche Leute möglichst sinnlos ist, bei uns zu inserieren...
Falls jemand neue relevante und hier noch nicht veröffentlichte Betrugsmethoden kennt: Bitte uns informieren, damit wir die Warnungen hier entsprechend aktualisieren können!
Das Kleinanzeigen-Team.
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Sie können uns hier melden, wenn ein Inserat den
Nutzungsbedingungen widerspricht.
Wir sehen uns dann das Inserat zusätzlich zur normalerweise mindestens
einmal täglich stattfindenden Routineüberprüfung nochmals sehr viel
genauer an.
Bitte ein Inserat nicht öfter als einmal melden.
Geben Sie bitte an, gegen welchen Punkt der Nutzungsbedingungen das
Inserat verstößt:
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