Ich kann "frankyboy" in seiner Kritik über die Randunschärfen verstehen. Immer wieder kommt es nach meiner Erfahrung bei IS-Objektiven von Canon vor, dass - speziell bei Offenblende - partielle Randunschärfen (linker oder rechter Bildrand unscharf) deutlich sichtbar sind. Das hat offenbar nichts mit Verwacklung oder dem Full-size-Sensor etwa einer EOS 5 D zu tun, sondern - ich vermute - mit dem Image-Stabilizer. Hier kann ich nur raten, sich bitte sogleich über einen guten Fachhändler an den Canon-Service zu wenden.
Um die Sache aber nüchtern zu betrachten: Ich habe jahrelange mit Nikon gearbeitet, und auch hier trat das Problem mit partiellen Randunschärfen bei VR-Objektiven auf.
Was zum 24-105er anzumerken ist: Sehr gute Schärfe und Brillanz, leichte Farbsäume bei Offenblende am Bildrand (bei Full-size-Sensoren natürlich deutlicher sichtbar), leider trotz L-Objektiv überwiegend Kunststoff-Gehäuse, mittelmäßig schneller Autofokus da Blende 4, deutlich sichtbare Verzeichnung von kissen- bis tonnenförmig. Also nur bedingt empfehlenswert für Architekturfotografie.
Conclusio: Mit allen Schwächen und Stärken ein sehr gutes Standardzoom, das bei 24 mm beginnt.